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«Journalismus stärken» Ausgabe 4/2024

Ursprünglicher Preis war: 16,43 €Aktueller Preis ist: 9,86 €.

Er ist wert­voll, essen­zi­ell und bedroht: der infor­ma­tive öffent­li­che Diskurs.
Beson­ders die Phil­an­thro­pie braucht diesen: Wer sich gemein­nüt­zig enga­giert, zieht die Legi­ti­mi­tät aus der öffent­li­chen, fakten­ba­sier­ten Ausein­an­der­set­zung. Gemein­nüt­zig­keit lässt sich nicht im klei­nen Kreis bestim­men, sie geht alle etwas an. Mit der Medi­en­krise müssen alle gesell­schaft­li­chen Akteur:innen, auch Stif­tun­gen und Philanthrop:innen, verstärkt ihre Rolle hinterfragen.

Medi­en­för­de­rung ist heraus­for­dernd. Die Bran­che ist im Umbruch – vieler­orts ist es ein Abbruch. Die Digi­ta­li­sie­rung hat das Finan­zie­rungs­mo­dell vieler Medi­en­un­ter­neh­men erodie­ren lassen. Der tech­no­lo­gi­sche Wandel verän­dert die Arbeit der Journalist:innen und den Medi­en­kon­sum glei­cher­mas­sen. Ein grund­le­gen­der Wandel im Umgang mit Infor­ma­tio­nen und der tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt fördert die Herstel­lung und Verbrei­tung von Fake News. Wie die Medi­en­land­schaft von morgen ausse­hen wird, ist offen. Ein Rezept gibt es (noch) nicht.

Auch nicht von Seiten der Poli­tik. Wie der Staat die Medien fördern soll, ist eine offene Frage. Die Diskus­sio­nen sind blockiert. Die Phil­an­thro­pie hinge­gen hat freie Bahn: Unsere Tour d’Horizon zeigt auf, dass sie schon seit langem und mit zuneh­men­dem Eifer an der Medi­en­land­schaft der Zukunft tüftelt. Dabei stellt sich den Förderer:innen die reiz­volle Aufgabe, die Unab­hän­gig­keit der Medien zu stär­ken – ohne diese von sich selbst abhän­gig zu machen.

Die Trümpfe der Phil­an­thro­pie sind über­zeu­gend: Sie ist schnel­ler und direk­ter als die staat­li­che Förde­rung. Die Phil­an­thro­pie kann mit Model­len und Entwick­lun­gen expe­ri­men­tie­ren, die den Durch­bruch viel­leicht nie schaf­fen, aber in ihrem Schei­tern einen wich­ti­gen Beitrag leis­ten, um den Markt insge­samt voran­zu­brin­gen. Damit stärkt sie den unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus und die Demokratie.
Ein Beitrag, dessen Wert in der heuti­gen Zeit kaum hoch genug geschätzt werden kann.

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Beschreibung

Das Maga­zin The Philanthropist widmet sich auf rund 40 Seiten jeweils einem Schwerpunktthema.

In Fach­bei­trä­gen, Exper­ten­in­ter­views, Hinter­grund­be­rich­ten und Repor­ta­gen werden verschie­dene Aspekte des Themas beleuch­tet. Wieder­keh­rende Formate und Rubri­ken mit star­kem Service­aspekt – ein Ratge­ber, eine Agenda oder Neuig­kei­ten aus den Stif­tun­gen – runden den Inhalt ab. Das Format Zahl, die kommen­tiert wird, ergänzt den Inhalt weiter.

Kurzum: Freuen Sie sich auf tief­grün­di­gen Lese- und Gesprächsstoff!

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